BEGRIFFSERKLÄRUNGEN

UNIVERSUM

Ich glaube, man kann mit relativ hoher Sicherheit die Behauptung aufstellen, dass selbst bei jeder erdenklichen Entwicklung der Wissenschaft stets ein Anteil des Unerforschbaren übrigbleiben wird, der sich dem Verständnis des menschlichen Bewusstseins entzieht. Somit müssen für diesen Anteil Begriffe gefunden werden, die auf leichtverständliche Weise die Zone außerhalb der Logik und der etablierten Wissenschaft definiert.

 

Das Wort „Universum“ ist ein Begriff, der sich zwar wunderbar für vieles davon verwenden lässt, birgt jedoch auch eine große Gefahr, missverstanden zu werden.

Das liegt in erster Linie im unterschiedlichen Gebrauch des Wortes für physikalische oder spirituelle Zwecke.

Unser Bewusstsein generiert beim Begriff „Universum“ meistens das Modell eines physischen Gefüges, in dem Raum, Zeit und Materie existieren. Somit können wir uns das Universum schwer als etwas einheitliches Ganzes vorstellen.

Im Großteil der esoterischen Literatur hingegen steht das Universum vorwiegend als Synonym für den Versuch, „alles, was ist“ zu beschreiben oder definieren.

Das Skurrile daran ist, dass sich viele derzeitige esoterische Konzepte vermutlich in einigen Jahrhunderten in das Konstrukt der Physik eines „endlichen“ Universums integrieren lassen werden können, andere wiederum benötigen ein Verständnis eines unendlichen, raum- und zeitlosen Universums.

Endlich oder unendlich?

Ich überlasse es selbstverständlich dem geschätzten Leser, zu welcher Version er eher neigt oder ob er persönlich lieber die Begriffe „Alles, was ist“, „Urfeld“, „feinstoffliches Feld“, „Äther“, „Plasma“ oder auch simpel „Gott“ verwendet.

Sie werden sehen, wir sprechen hier meistens vom „Universum“, es hat aber absolut keine weitere Relevanz.

Alle, die diese Begriffe verwenden, meinen nämlich immer dasselbe. Und zwar die Quelle von allem, der Ort, wo alle Informationen gespeichert sind und an dem es weder Zeit noch Raum gibt.

Mehr müssen Sie darüber nicht wissen, weil mehr gibt es darüber auch nicht zu „wissen“, es sei denn, Sie sind Gott höchstpersönlich.

Daher vorneweg mein Tipp: Akzeptieren Sie diese Quelle als intelligenten Ursprung allen Seins und versuchen Sie, sie zu verstehen, anstatt dagegen zu arbeiten.

Denn davon handelt dieses Buch!

Wer ist Gott?